Begrüßt Alle Tierfreundinnen und Tierfreunde

 

Pferde und Ponys

sind mehrheitlich bei Mädchen und Frauen beliebt. Ein Pferd zu halten und reiten ist etwas Wunderbares. Es gilt hier einiges zu beachten: die Haltung kann kostspielig werden, ist zeitaufwendig und gehört mit Beruf und Familie gut organisiert. Pferde und Ponys sind Bewegungstiere und keine Standtiere. Bewegungsmangel führt zu Fehlverhalten und macht auf Dauer krank. Als Fluchtier wird die Umwelt mit anderen Augen betrachtet, die der Reiter und Halter bedenken sollte. Desweiteren sind Pferde aufgeweckte, neugierige und harmoniebedürftige Tiere. Es ist nicht einfach die Tolleranzgrenze herauszufinden zwischen Spiel und Macht ergreifen. Doch wenn sich der/die ReiterIn mit seinem Tier ausfühlich und täglich beschäftigt und nicht immer und ständig in die "Schranken weist" bekommt ein vertrauensvoller Partner.

Ein paar Anhaltspunkte zur Haltung:

Stall                                                                                                                                                                  

Offenstallhaltung ist natürlicher, bietet mehr Bewegungsmöglichkeit, benötigt jedoch Unterstellmöglichkeiten für alle anwesenden Pferden, trockene Futterstellen und ausreichend Wasserangebot.                      

Geschlossener Stall sollte hell, gut belüftet aber ohne Durchzug sein und am besten für das Pferd ein befestigten Auslauf zur Verfügung stehen.

Futter                                                                                                                                                               

sollte überwiegend aus Heu bestehen. Die tägliche Portion mit Kräutern kleinen Mengen Obst und Karotten sind ein Zusatz und ersetzen nicht das Hauptfutter. Viele Kräuter sind Heilpflanzen und somit ist es ratsam diese in vielfältigen Mischungen anzubieten. Karotten und Obst enthalten Fructose das ähnliche Wirkung hat wie das Fructan im frischen grünen Gras. Sensible Tiere reagieren als Folge u. a. mit Kolik oder Reheschüben. Die Menge an Müsli und Getreide sollten an die körperlichen Arbeit des einzelnen Tieres angepasst sein. Wichtig ist das Angebot an natürlichem Mineralstoffe und Vitamine und der Leckstein. Diese sollten regelmäßig dazugegeben werden. Kein altes Brot/Brötchen verfüttern und Zucker ist tabu. Diese Kohlenhydrate belasten den Kohlehydratstoffwechsel zusätzlich. Dafür muss Wasser wie bei allen Tieren täglich und immer zur Verfügung stehen.

Weide                                                                                                                                                   

ist hervorragend für Pferde. Hier gilt Regeln und Pflege der Weidenhaltung des Besitzers zu beachten.                        Es ist wichtig diese regelmäßig am besten täglich von Pferdeäpfel zu befreien, damit die Ansteckung an Parasiten eingeschränkt wird. Die Weide sollte trocken sein und die Tiere nicht über längeren Zeitraum im Matsch stehen, denn die Hufe sind und Fesseln vertragen das auf Dauer nicht. Mauke und Strahlfäule sind einer der bekannten Folgen daraus.


Nutztiere

ein gesondertes Gebiet der Tierhaltung. Hier greifen weitere spezifische Kriterien der Haltung, Ernährung, Hygiene und Umfeld.




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